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Einige persönliche Worte zu meinem Werdegang…

Oft werde ich gefragt, warum ich singe. Die Antwort ist einfach und auch nach über einem halben Jahrhundert immer noch dieselbe: aus Freude! Während der Schulzeit sang ich im Chor, spielte Querflöte und musizierte in kleineren Orchestern. Als Jugendlicher brachte ich mir selbst das Gitarre spielen bei und der Rock ’n’ Roll bestimmte das Lebensgefühl. Endlich erwachsen und back to the roots sang ich in einem Renaissance-Ensemble und später in einem Oratorienchor.

…zum Meditativen Singen

Während dieser Zeit stellte ich immer wieder fest, dass viele Menschen eine große Sehnsucht verspüren nach Möglichkeiten des Singens ohne Anspruch an Virtuosität und Können.

Jeder Mensch kann und darf singen – er muss dafür nicht Noten lesen können oder eine perfekte Stimme haben.

Gleichzeitig traf ich bei meiner spirituellen Suche auf verschiedene traditionelle Musikformen, die sich in der Gruppe leicht reproduzieren ließen. Aus diesen Erfahrungen und der Verbindung meiner Interessen an Musik, Menschen und spirituellem Wachstum entstand Mitte der 90er Jahre das Meditative Singen.

... und zur Person

1951 am Niederrhein geboren, geprägt durch rund 30 Jahre Leben in und um Köln (wo auch meine beiden erwachsenen Kinder wohnen), arbeite ich heute als Personalleiter in Wuppertal. Dort lebe ich gemeinsam mit meiner Liebsten, die auf ganz wunderbare Weise mein Singen unterstützt und begleitet. Meine geistige Heimat fand ich 1980 im tibetischen Buddhismus, dessen Lehren ich unter der Anleitung und mit dem Segen meines spirituellen Lehrers Chökyi Nyima Rinpoche zu verstehen und zu leben versuche. Im Jahre 2004 war ich Mitbegründer und bin seitdem im Vorstand der Gomde-Stiftung, die Träger eines Internationalen Zentrums für buddhistische Studien und Meditation in Scharnstein (Oberösterreich) ist.

 

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